Geschichte

 

28. September 1286: Nach der Rodung der dichten Grenzwälder in Böhmen, begann Peter Waltzell mit dem Handel und Anbau von Flachs / Leinen.

 

1547: Zusätzlich - zum Handel mit Flachs - wurde eine Leinenmanufaktur mit Handwebstühlen erbaut.

 


Unterlagen der Zeit zwischen 1547 - 1751 fielen Krieg und Bränden zum Opfer

 

1751: Johann Georg Walzel übernahm die bestehende Leinenmanufaktur. Es wurden bereits 600 Handleinenweber und Flachsspinner beschäftigt.


1825: Eine neue Ära wurde eingeleitet und mit der mechanischen Produktion begonnen. Der Betrieb wurde zeitgleich mit Färberei erweitert.

 

1880: Maximilian Ritter Walzel von Wiesentreu erweiterte und modernisierte die mechanische Weberei


1945: Zwischenzeitig wurde der Betrieb um eine Spinnerei erweitert. Es wurde mit 1.200 Mitarbeitern auf 400 Webstühlen produziert und der Export, wie zum Beispiel in die USA aufgebaut.

 

1948: Die Eigentümer wurden vom Betrieb, welcher sich im Sudetenland befand, nach dem 2. Weltkrieg enteignet und mussten das Land verlassen. Die Produktionsstätte im heutigen Tschechien musste bald darauf geschlossen werden. Die geflüchtete Familie wurde in Kärnten sesshaft. Es erfolgte die Gründung der Friesacher Leinen GmbH durch die Familie Mitterer im gleichlautenden Ort Friesach. Das Unternehmen wurde weiterhin in der Familie durch Herrn Ing. Michael Mitterer-Kuhn geführt.


1951: Im Kärntner Gailtal wurde parallel die SEIdenweberei DRAschitz gegründet.

 

1959: Der weltweite Vertrieb wurde wieder aufgenommen

 

1964: Die Weberei wurde auf Zwirnerei und Texturierung erweitert. Gleichzeitig wurde mit der Produktion von Kammgarnstoffen begonnen.


1968: Am neu errichteten Standort in Hermagor wurde die Strickerei in Betrieb genommen.

 

1969: Es wurde mit dem Bau der eigenen Spinnerei und Färberei, an jeweils eigenen Standorten begonnen. Zu diesem Zeitpunkt betrieb SEIDRA Produktionsstätten in Draschitz, Nötsch, Hermagor und baute ein Werk in Kötschach Mauthen. Das Vertriebsbüro und Lager wurde aufgrund des Exportes und Anbindung an wichtige Speditionen in Wien eingerichtet.


1970: Nach einem Einbruch der Geschäfte meldete die SEIdenweberei DRAschitz Konkurs an. Der Betrieb in Friesach wurde fortgeführt.

 

1970: Dr. Helmut Isepp übernahm den Betrieb, restrukturierte das Unternehmen und baute dieses wieder erfolgreich auf.


1990: Neubau der Webhalle und Erneuerung nahezu aller Webmaschinen am Standort Draschitz.

 

2000: Die Strickerei wurde von Hermagor in das Stammwerk nach Draschitz verlegt. Ebenso wurde in neue Jacquard Strickmaschinen investiert.

 

2006: Die Leinenweberei in Friesach wurde 2006 geschlossen und in das Stammwerk von SEIDRA integriert.


2012: Das Vertriebsbüro und Lager wurde von Wien in das Stammwerk verlagert. Ein strategisch wichtiger Schritt um auf Marktgegebenheiten und Sonderentwicklungen rasch reagieren zu können.

 

2016: Neuinvestitionen in Webmaschinen sowie Web Vorbereitung.


SEIDRA Textilwerke GmbH

 Draschitz 36, 9613 - Feistritz an der Gail / Österreich

Tel: +43 4256 2210 office@seidra.com